L.A. SUX

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L.A. SUX

Das ist mal rockig- , mal melodisch- schöner Gitarren-Fusion mit interessanten Arrangements, bei denen der West- Coast- Einfluß schwer zu überhören ist. Kein Wunder- sind doch Joachim Schütte und Karsten Fernau ausgezeichnete Absolventen des Musicians Institute in Los Angeles. Das ambivalente Verhältnis zu dieser Stadt und die Gegensätze dort spiegeln sich in dem unverwechselbaren Gitarren- und Kompositionsstil von Joachim Schütte, aber auch in den prägnanten Basslinien von Karsten Fernau wieder.

Dass erstklassige handwerkliche Arbeit gepaart mit anspruchsvollen Kompositionen (mit Fusion-Einflüssen) nicht in steril erklingender, instrumenteller Nabelschau münden muss, haben uns unlängst Errorhead gezeigt. Nun, auch L.A. Sux aus Hannover stellen zur großen Freude des Rezensenten unter Beweis, dass perfekt durchkomponierte Songs und handwerkliche Meisterschaft nicht zwingend im Widerspruch zu einnehmenden Melodien und Feeling stehen müssen.
L.A. SUX haben mit ihren ersten beiden Alben TIME NEVER STOPS und UNKNOWN LAND reine Instrumental-Platten eingespielt. Dies hat sich mit dem aktuellen Album DESTINY geändert, da die Band durch Sängerin Steffi Ibeh verstärkt worden ist. Eine sehr gute Entscheidung. DESTINY ist ein abwechlungsreiches und sich auf höchstem kompositorischen, spielerischen und klanglichen Niveau bewegendes Rockalbum mit Fusion-Akzenten, das zu keinem Zeitpunkt in Perfektion erstarrt oder steril wirkt.Großen Anteil hieran hat die fulminante Sängerin Steffi Ibeh, die sich auch -gemeinsam mit Mastermind und Saitenhexer Joachim Schütte – für den Großteil des Songwritings verantwortlich zeichnet. Sie hält die Musik auf Kurs, stellt so etwas wie den „roten Faden“ des Albums dar und verleiht selbst den partiell schon mal eine Priese sperriger bzw. komplexer ausgefallenen Songs mit ihrer geschulten und wandlungsfähigen Stimme Wärme und Seele. Die Basis für die feine Gitarrenarbeit von Joachim Schütte und den melodischen Gesangslinien Steffi Ibehs wird durch die famose Rhythmusarbeit von Schlagzeuger Michael Wolpers und Bassist/Keyboarder Karsten Fernau gebildet. Perfektion und Feeling schließen sich auf DESTINY eben nicht gegenseitig aus, sondern bilden eine Symbiose.Wer sich selbst davon überzeugen möchte, sollte sich z.B. die wunderschöne Akustik-Ballade „You don’t have to leave me this Way“, den furiosen Melodic Rocker „Rain“, das treibende und melodiöse „Suey“ oder die leicht angejazzte Soul-Pop-Nummer „Sunbeam“ zu Gemüte führen.Fazit: DESTINY, das dritte Werk der Hannoveraner L.A. Sux bietet fusionbeeinflusste Rockmusik, gefühlsbetonte Balladen die deutlich aus dem 0815-Rahmen fallen, saftige Riffs, vertrackte und detailverliebte Arrangements, eine Rhythmusfraktion des Gourmet-Kalibers und einen glasklaren, druckvollen Sound. Und genau das sind meiner Erfahrung nach die Schlüsselreize, die der geneigte Rockmusik-Liebhaber – der einen gehobenen Standard im Bereich Klangqualität, Musikalität und Songwriting voraussetzt – benötigt, um die Anschaffung einer Platte zu rechtfertigen, vor wem auch immer!

(L.A.SUX CD Review on HarderHarderHeavy.de)

Joachim Schütte

 

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